EU beschließt Ausweitung der Russlandsanktionen
Beim EU-Gipfel gestern in Brüssel haben sich die Mitglieder weitgehend auf die Ausweitung der Russland-Sanktionen einigen können. Begründet wird dieser Schritt damit, dass Russland sich im Ukraine-Konflikt nicht an das zweite Minsker Abkommen hält. Dieses trat im Februar 2015 auf Vermittlung Deutschlands und Frankreichs, in Kraft, nachdem ein vorangegangenes Abkommen im September 2014 nur wenige Tage nach Unterzeichnung gebrochen wurde. weiterlesen...
Illegale Tierversuche an der Uni Münster?
Wurden an der Uni Münster illegale Tierversuche vorgenommen? Dieser Frage müssen seit gestern Ermittler nachgehen. Fest steht: In der medizinischen Fakultät hat man, nach einem anonymen Hinweis, einen Raum mit illegalen Versuchsmäusen entdeckt. Die Verantwortlichen der Fakultät schalteten sofort das Veterinäramt ein. Dieses schloss den Raum umgehend und verbot der Universität den weiteren Betrieb der Versuchseinrichtung. weiterlesen...
Unwetter in weiten Teilen Deutschlands
Schwere Unwetter haben im ganzen Land für Chaos und Zerstörung gesorgt. Während der Sturm in weiten Teilen Deutschlands wütete, blieb Nordrhein-Westfalen im Großen und Ganzen verschont. Dort wurden lediglich einige umgestürzte Bäume und Schäden durch Hagelschlag oder kleinere Wasserschäden gemeldet. Anders im Norden und Osten. Dort ließ der Sturm Bäume umstürzen, Dächer wurden abgedeckt und Keller liefen voll Wasser. weiterlesen...

Aktuelle News als Podcast:

03.Apr.2017

theateraachen inlineInterview: Karim Azmani Schnitt: Paul Gregor Carl Fotos: © Marie-Luise Manthei/Theater Aachen

„Frühstück bei Tiffany“ ist das wohl bekannteste Werk des amerikanischen Schriftstellers Truman Capote. Noch bekannter ist sicher die gleichnamige Hollywood-Verfilmung mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle der Holly Golightly. Viele Zuschauer werden sich an Szenen und Konstellationen erinnern, die geradezu ikonisch geworden sind. Ein solches Vorbild stellt in gewisser Hinsicht eine Herausforderung für Theatermacher dar, denn jeder Besucher hat bis zu einem gewissen Grade ein vorgefasstes Bild von Akteuren und Handlung.

31.Mä.2017

Interview: Karim Azmani Fotos: © Bildarchiv Georg Kolbe Museum/ Enric Duch Schnitt: Paul Gregor Carl

Berlin war in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts einer der wichtigsten kulturellen Brennpunkte der Welt. Hier entstanden Stile, Museen und Galerien, und diese Vielfalt zog wiederum Kunstschaffende aus nah und fern an. Natürlich war nicht jeder mit seinem Tun erfolgreich und wie in jeder lebendigen Szene gab es auch in der Reichshauptstadt Neider und Gönner, Mäzene und Profiteure, aber zumindest bis 1933 gab es einige allgemein anerkannte Fixpunkte, so beispielsweise der Maler Max Liebermann oder auch der Bildhauer Georg Kolbe.

10.Mä.2017

Autor: Malte von Boetticher Schnitt: Hans Calefice

Am 9. März startete der Film „Moonlight“ in der Regie von Barry Jenkins im Apollo-Kino in Aachen. Moonlight basiert auf dem Theaterstück „In Moonlight Black Boys Look Blue“ von Tarell Alvin McCraney und erzählt die Geschichte eines homosexuellen afroamerikanischen jungen Mannes. Der Film im Ganzen ist in 3 eigenständige Kapitel unterteilt, die chronologisch auf einander aufbauen und jeweils einen prägenden Lebensabschnitt des Protagonisten beleuchten.

30.Mä.2017

Autorin: Martina Jankowski Schnitt: Paul Gregor Carl

Bei der 111 Minuten langen Komödie „Mein Blind Date mit dem Leben“ hat Marc Rothemund Regie geführt. Kostja Uhlmann mimt hervorragend und mit viel Humor den sehbehinderten Saliya Kahawatte, der nach bestandenem Abitur eine Ausbildung zum Hotelfachmann an dem Münchner Luxus-Hotel „Bayrischer Hof“ absolvieren möchte.

10.Mä.2017

albrecht bouts inlineInterview: Karim Azmani Schnitt: Paul Gregor Carl Fotos: siehe Bildunterschriften

Wenn in Maastricht die Kunst- und Antiquitätenmesse TEFAF eröffnet wird, richtet sich der Blick der Kunstwelt seit vielen Jahren auch über die Grenze ins Aachener Suermondt-Ludwig-Museum. Denn hier startet im Frühjahr traditionell eine aufsehenerregende Ausstellung.

20.Mä.2017

Autorin: Martina Jankowski Schnitt: Paul Gregor Carl

Chris McKay hat bei dem 105 Minuten langen Animationsfilm „The LEGO Batman Movie“ Regie geführt. Hatte Batman noch in The LEGO Movie einen Gastauftritt, so erlebt Batman (gesprochen von David Nathan) jetzt sein erstes Soloabenteuer! Hier geht es um die Frage: Kann die Fledermaus glücklich sein? Er ist unendlich reich, hat seinen treuen Butler Alfred (gesprochen von Jürgen Thormann) und seine Bathöhle mit den ganzen Hightechsachen.

10.Mä.2017

Autor: Martina Jankowski Schnitt: Hans Calefice

Das Drama „Hidden Figures“, das auf wahren Begebenheiten beruht, war dieses Jahr für drei Oscars nominiert, unter anderem in der prestigeträchtigen Kategorie Bester Film, leider ging der Film leer aus. Was absolut unverständlich ist, wenn man sich als Zuschauer in die Protagonistinnen hineinversetzt und mit Ihnen mitfiebert.

16.Mä.2017

Interview: Karim Azmani Fotos: Kerstin Brandt

André macht sich ernsthafte Sorgen. Immer wieder verschwinden Dinge spurlos aus seiner Wohnung oder tauchen an unerwarteter Stelle wieder auf. Scheinbar wildfremde Leute gehen bei ihm ein und aus, Verwandte und Bekannte tragen plötzlich ganz andere Namen, als er in Erinnerung hat! Erinnerung ist ein gutes Stichwort, denn André, der Protagonist des Stücks „Vater“ von Florian Zeller, leidet an fortschreitender Demenz. Im weiteren Verlauf der Handlung verwischen immer mehr die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und Einbildung, so dass selbst aufmerksame Zuschauer streckenweise verwirrt werden.

08.Mä.2017

gewohnheit plakatInterview: Karim Azmani Fotos: Aixpertentheater

„Die Macht der Gewohnheit“ von Thomas Bernhard erzählt vom stetigen Scheitern und Versuchen eines Plans. Mal ist die Ursache des Scheiterns offensichtlich, mal erschließt sie sich nicht auf den ersten Blick. Erzählt wird die Geschichte einer Zirkusfamilie rund um den Direktor Caribaldi, deren Personen sich auseinandergelebt haben, trotz aller Verletzungen und Probleme aber nicht voneinander loskommen.

14.Mä.2017

dasda inlineInterview: Karim Azmani Fotos: Achim Bieler Schnitt: Paul Gregor Carl

Ein Mann und eine Frau treffen sich eines Abends zufällig in einer Bar im schottischen Edinburgh. Was zunächst nach einem schlichten One-Night-Stand aussieht, entwickelt sich zu einer turbulenten Geschichte, die mit zahlreichen Wendungen aufwartet. Je ein Schauspieler und eine Schauspielerin sowie eine Zwei-Mann-Band sind die Mitwirkenden des Musicals „Eine Sommernacht“, das am 16. März am DAS DA Theater Premiere feiert.

07.Mä.2017

Interview: Karim Azmani Fotos: Kurt Steinle

Gibt es so etwas wie Unschuld überhaupt? Und wenn ja, wo beginnt Schuld, bzw. wo hört Unschuld auf? Wie begegnet man Fremden oder Andersartigen? Sind Flüchtlinge moralisch höherstehend als normale Bürger? Die Schriftstellerin Dea Loher hat diese Fragen bereits 2003, also lange vor Flüchtlingskrise, Pegida, AfD und Co. in das Theaterstück „Unschuld“ gepackt. Sie hat zahlreiche Szenen und Figuren erdacht, die zunächst keinen inneren Zusammenhang zu haben scheinen, deren Beziehungen und Wirkungen aufeinander im Verlaufe der Handlung aber immer offensichtlicher werden.