Erneut Sammelabschiebung nach Afghanistan
Erneut wurden 14 abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben. Damit sind seit Dezember 2016 im Rahmen der sogenannten Sammelabschiebungen 107 Flüchtlinge zurück in ihre Heimat geflogen worden. Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hatte zuvor einen Stopp der Abschiebepraxis gefordert. Die Gefahrenlage in Afghanistan sei, anders als vom Bund behauptet, nach wie vor hoch. weiterlesen...
Kampf gegen Lebensmittelfälscher
Im gemeinsamen Kampf gegen Lebensmittelfälscher und Getränkepanscher haben Interpol und Europol gestern weltweit Razzien durchgeführt. Bei der Operation "Opson VI" beschlagnahmten die Ermittler in Kooperation mit der Polizei, dem Zoll und Lebensmittelämtern in 61 Ländern, darunter 21 EU-Mitglieder, rund 10.000 Tonnen minderwertige oder verdorbene Lebensmittel sowie 26 Millionen Liter Getränke im Gesamtwert von 230 Millionen Euro. weiterlesen...
Venezuela: Unruhen gehen weiter
Die Proteste in Venezuela gegen den Präsidenten Nicolás Maduro gehen unvermindert weiter.Erneut forderten Hunderttausende in mehreren Städten Neuwahlen. Die Opposition macht Maduro für die Krise im Land verantwortlich. Sie hat freie Wahlen, die Entlassung politischer Gefangener, die Anerkennung des Parlaments sowie eine deutlich bessere Versorgung des Volkes mit Nahrung und Medizin gefordert. weiterlesen...

Aktuelle News als Podcast:

22.Sep.2016

Interview/Fotos: Stefan Will

Das Aachener europe direct Büro ist die Anlaufstelle, an die sich alle wenden können, wenn sie Fragen zu Europa haben. Winfried Brömmel und seine drei Mitarbeitenden wissen, wo sie Antworten finden, oder vermitteln Ansprechpartner, wenn sie selbst keine Antwort finden. Weiterhin organisieren sie Informations-, Diskussions- und Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer, Schüler und Studenten. Jährlich werden Exkursionen zu interessanten Städten, in denen europäische Entscheidung getroffen wurden oder für Europa gearbeitet wird, organisiert. Das sind u.a. das Europa Parlament in Brüssel, der Europäische Gerichtshof in Luxembourg oder die Provinzregierung in Maastricht.

Am 14. September fand eine Exkursion nach Maastricht statt. Vor 24 Jahren, am 7. Februar 1992,  wurde dort der Vertrag von Maastricht unterschrieben. Dieser Vertrag gilt als der bis dahin größte Schritt in die europäische Integration. In diesem Vertrag sind zum Beispiel die Grundlagen gelegt für die Einführung des Euro als gemeinsamer Währung. Auch die Zusammenarbeit bei Polizei und Justiz wurde dort vereinbart. Es ließen sich viele weitere Beispiele nennen, wo der Vertrag von Maastricht als Grundlage dient. Radio @m Alex durfte die Exkursion begleiten und konnte nach einer sehr interessanten Führung durch das Gebäude, in der die Provinzregierung des niederländischen Limburg ihren Sitz hat, ein Interview mit dem Leiter des europe direct Büros, Winfried Brömmel, und der Praktikantin Alina Güdden zu dieser Exkursion führen. Wer Fragen zu Europa hat, wer Informationen zu Europa benötigt oder sich für eine Veranstaltung oder Exkursion anmelden möchte, findet die Kontaktdaten auf der Homepage www.europedirect-aachen.de

Podcast:

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